Wer bist du, wie alt bist du und was machst du aktuell?
Ich bin Lukas, 28 Jahre alt und neben dem Studienkompass arbeite ich seit rund drei Jahren im Projekt- und Prozessmanagement bei einem Energieversorgungsunternehmen.
Wie sieht dein typischer Mentoring-Alltag aus?
Aktuell begleite ich als Mentor den Studienkompass-Jahrgang 2025 in Dresden. In unterschiedlichen Formaten beschäftigen wir uns vor allem mit der zentralen Frage, welche Optionen den Schülerinnen und Schülern nach dem Abitur offenstehen. Zu Beginn geht es dabei insbesondere darum, einen guten Draht zu den Mentees aufzubauen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wo sie jeweils stehen.
Einen wirklich „typischen“ Alltag gibt es im Mentoring allerdings nicht. Abhängig von der Programmstruktur organisieren und begleiten wir sehr unterschiedliche Veranstaltungen und Termine. Die Treffen der Mentorinnen und Mentoren zur Vorbereitung finden in der Regel online statt, ergänzt durch punktuellen Austausch mit den Mentees, zum Beispiel via WhatsApp. In den vergangenen Wochen kamen zudem ungezwungene Einzelgespräche hinzu, die viel Raum für individuelle Themen boten.
Wie unterstützt ihr euch gegenseitig im Mentoring-Team?
Im Mentoring-Team arbeiten wir sehr unkompliziert zusammen und tauschen uns überwiegend digital zur Organisation und zu inhaltlichen Fragen aus. Besonders wertvoll ist dabei das hohe Maß an Motivation, Engagement und Verlässlichkeit im Team. Ein großer Gewinn ist zudem, dass eine Person im Team selbst ehemaliger Mentee ist und bereits einen weiteren Jahrgang als Mentor begleitet hat. Von diesen Erfahrungen profitieren wir alle. Ergänzt wird das durch die kontinuierliche und unterstützende Begleitung unserer hauptamtlichen Regionalkoordinatorin.
Gab es einen Moment mit einem Mentee, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist, z. B. ein Erfolgserlebnis oder eine gemeinsame Herausforderung?
Einen einzelnen herausragenden Moment gab es für mich nicht. Vielmehr ist es der durchgängige Eindruck, dass das Programm von den Mentees als sehr hilfreich und wertvoll wahrgenommen wird. Die Dankbarkeit für die investierte Zeit und das Engagement wird von den Mentees auch offen kommuniziert und motiviert uns in unserem Tun.
Wie erlebst du die Begleitung durch den Studienkompass und was gibt dir dabei Sicherheit?
Die Begleitung durch den Studienkompass erleichtert das Ehrenamt enorm. Das Programm ist klar strukturiert und die einzelnen Veranstaltungen sind didaktisch und organisatorisch sehr gut aufbereitet. Über die App stehen Ablaufpläne sowie Materialien zur Verfügung, sodass sich der Vorbereitungsaufwand im Rahmen hält. Darüber hinaus nimmt uns die Regionalgruppenkoordination administrative Themen ab und hält uns damit den Rücken frei, sodass wir uns auf die inhaltliche Arbeit mit den Mentees konzentrieren können. Bei Fragen oder herausfordernden Situationen steht jederzeit eine unkomplizierte Ansprechmöglichkeit zur Verfügung. Aus dem breiten Netzwerk des Studienkompass bzw. der Stiftung der Deutschen Wirtschaft kann man bedarfsweise zusätzliche Unterstützung ziehen.
Was würdest du jemandem sagen, die oder der überlegt, Mentorin oder Mentor zu werden, aber noch zögert?
Durch die klare Struktur des Programms und die sehr gute Begleitung lässt sich das Ehrenamt beim Studienkompass gut in den eigenen Alltag integrieren. Die Vereinbarkeit mit Job, Studium oder Ausbildung ist aus meiner Erfahrung definitiv gegeben. Gleichzeitig ist das Engagement inhaltlich bereichernd, sinnvoll und macht Freude – nicht zuletzt, weil man junge Menschen in einer wichtigen Orientierungsphase begleiten und unterstützen kann. Es „lohnt“ sich also definitiv, sich beim Studienkompass zu engagieren!