Du hast eine Geschäftsidee und willst durchstarten? Super! Doch jede Gründung birgt Risiken und diese solltest du kennen, um nicht ins Straucheln zu geraten. Hier erfährst du, wie du erfolgreich die Weichen für deine Gründung stellst! Am Ende des Beitrags kannst du dein Wissen in einer Challenge prüfen.
1. Risikoanalyse: Was könnte schiefgehen?
Bevor du dein eigenes Unternehmen gründest, solltest du mögliche Risiken genau analysieren. Stelle dir Fragen wie:
- Was, wenn niemand mein Produkt kauft?
- Was passiert, wenn die Kosten steigen?
- Wie reagiere ich auf Konkurrenz?
👉 Tipp: Führe dir mit Hilfe einer SWOT-Analyse mögliche Risiken vor Augen! So kannst du bereits vorab auf mögliche Risiken reagieren und dich gezielt absichern.
SWOT-Analyse: Stärken und Schwächen erkennen
Eine SWOT-Analyse hilft dir, dein Business aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Beispiel:
Was sind die Stärken (Strengths) meiner Geschäftsidee? Innovative Idee Gutes Netzwerk |
Was sind die Schwächen (Weaknesses) meiner Geschäftsidee? Wenig Kapital Fehlende Erfahrung
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Welche Chancen (Opportunities) ergeben sich aus meinen Stärken? Wachsende Nachfrage Neuer Markt |
Welche Risiken (Threats) muss ich aufgrund meiner Schwächen beachten? Starke Konkurrenz Wirtschaftliche Lage
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2. Typische Fallstricke und wie du sie vermeidest
Viele Gründerinnen und Gründern scheitern nicht an ihrer Idee, sondern an diesen häufigen Fehlern:
- Falsche Einschätzung der Kosten – Sei realistisch bei deiner Finanzplanung!
- Zu wenig Marketing – Die beste Idee nützt nichts, wenn niemand davon erfährt.
- Teamprobleme – Dein Team sollte harmonieren und ein gemeinsames Ziel verfolgen.
🔍 Achte auf Warnsignale und korrigiere frühzeitig nach, wenn du eines dieser Probleme erkennst. Anfangs muss nicht alles nach Plan laufen und es ist normal (und sogar wichtig!) Fehler zu machen.
Nutze auch die Lean-Start-up Methode, um dein Produkt ohne große finanzielle Investitionen bei potentiellen Kundinnen und Kunden zu testen.
3. Sicherheitsnetze: Wie du dich absichern kannst
Niemand kann alle Risiken vermeiden, aber du kannst dich absichern:
I. Finanzielle Reserven – Halte einen Puffer für unerwartete Kosten bereit.
II. Versicherungen – Haftpflicht- oder Geschäftsausfallversicherungen können sinnvoll sein. Hole dir hier am besten - z.B. in einer Gründungsberatung - Tipps von Expertinnen und Experten.
III. Verträge – Klare und wasserdichte Verträge mit Partnern und deiner Kundschaft schützen dich. Auch hierzu kannst du dich z.B. von der IHK kostenlos beraten lassen.
4. Lerne aus den Fehlern anderer
Viele Fehler wurden schon gemacht – und zwar von anderen! Nutze dieses Wissen: 📚 Lies Biografien oder Erfahrungsberichte von Gründerinnen und Gründern. Analysiere, was sie anders gemacht hätten. So kannst du Stolpersteine vermeiden, bevor du selbst darüber fällst. In unseren Podcasts berichten Gründerinnen und Gründer von ihren Herausforderungen und Learnings.
5. Herausforderungen: Sei bereit, dich zu beweisen
Gründen ist kein leichter Weg – aber genau das macht es spannend! Deine größten Herausforderungen: Schnelle Marktveränderungen – Sei bereit, dich anzupassen. Sei dir bewusst, dass du Durchhaltevermögen brauchst– Erfolge kommen oft erst nach Rückschlägen.
6. Krisenmanagement: Was tun, wenn es brennt?
Auch mit der besten Planung kann etwas schiefgehen. Bleib ruhig und folge diesen Schritten: 1️. Bewahre einen kühlen Kopf und analysiere das Problem. 2️. Hole dir Unterstützung (Mentorinnen und Mentoren, Rechtsberatung etc.). 3. Handle flexibel und passe dich neuen Umständen an.
Fazit: Gründung ist Risiko – aber kalkuliertes Risiko
Mit guter Vorbereitung, klarem Kopf und Lernbereitschaft kannst du Risiken minimieren und dein Unternehmen erfolgreich aufbauen. Fehler gehören dazu – aber wie du damit umgehst, macht den Unterschied!
Bist du bereit, dein eigenes Business zu starten? Dann teste dein Wissen zum Thema „Risikomanagement“ in unserer Challenge: