Veränderungskompetenz

Geschrieben am 12.03.2021
von Izabela Witkowska

Veränderungen bringen mit sich, gewohnte Wege und Verhaltensweisen zu verlassen, Neues zu lernen und Herausforderungen zu überwinden. Manche Menschen empfinden Veränderungen bedrohlich, andere Menschen nehmen sie als eine spannende neue Möglichkeit wahr. Unabhängig davon, wie du selbst dazu stehst: In jedem Fall ist klar, dass Veränderung unser Leben kontinuierlich begleitet. Schon der Philosoph Heraklit sagte „Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Das Zitat ist zwar 2.500 Jahre alt, aber immer noch aktuell. Die sogenannte VUKA-Welt konfrontiert uns ständig mit neuen Veränderungsanforderungen. 

Die gute Nachricht ist: Veränderungskompetenz kann man lernen! Sie lässt sich trainieren und sie wird stetig gestärkt durch die Erfahrungen, die du im Leben machst – sei es im Privaten oder im Beruflichen. Grundsätzlich besteht Veränderungskompetenz sowohl aus der Veränderungsfähigkeit, dem „Können“ als auch der Veränderungsbereitschaft, dem „Wollen“. Es ist eine Sammlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es dir erleichtern einen guten Umgang mit Veränderungen zu finden. Kompetenzen wie Flexibilität, NeugierdeProblemlösefähigkeit oder Kreativität sind in diesen Zusammenhängen besonders wichtig.

Kompetent mit Veränderungen umgehen zu können heißt übrigens nicht, alles mitzumachen und sich an jede Veränderung einfach anzupassen. Kompetent ist auch, wer sich damit auseinandersetzt und ein Gefühl dafür entwickelt, welche Veränderung unter welchen Bedingungen mitgetragen und -gestaltet werden kann und wo eigene Grenzen liegen.