Praktika

Welche Arten von Praktika gibt es?

Geschrieben am 04.08.2019
von Iza Witkowska

Welches Praktikum man für sich selbst wählt, hängt vor allem auch davon ab, an welchem Punkt seines Lebens man gerade steht. Gehst du noch zur Schule und bist gerade in einer Phase der Orientierung, gibt es die Möglichkeit eines Schülerpraktikums. An vielen Schulen ist dieses sogar Pflicht. Es dauert im Normalfall zwischen einer und vier Wochen und findet während der Schulzeit statt.

Alternativ kannst du dir natürlich auch selbst ein Praktikum für die Ferienzeit suchen. Um einen passenden Praktikumsplatz zu finden, solltest du dir überlegen, in welchen Beruf bzw. in welche Branche du gern einmal reinschnuppern möchtest. Hast du ein Lieblingsfach in der Schule oder in deiner Freizeit besondere Interessen, die du vielleicht auch im Berufsleben weiter verfolgen möchtest? Außerdem ist es hilfreich, sich einmal Gedanken über seine Stärken und Schwächen zu machen. Möchtest du eine besondere Fähigkeit noch ausbauen oder in einen möglichen Beruf einbringen? Gibt es etwas, für das du dich schon immer interessiert hast, aber nie die Möglichkeit hattest, dir dieses Feld einmal genauer anzuschauen? Die Antworten auf diese Fragen können dir helfen, das riesige Angebot der Berufsfelder schon einmal einzugrenzen.

 




Solltest du deinen Schulabschluss bereits in der Tasche haben, kann es hilfreich sein, sich mit einem Praktikum auf die bevorstehende Ausbildung oder ein Studium vorzubereiten und schon einmal gezielt praktische Erfahrungen zu sammeln, die vielleicht Vorbedingung zur Zulassung in die Ausbildung bzw. in das Studium sind oder dir ganz einfach helfen können, den Einstieg in die Ausbildung zu erleichtern und die Zeit bis zum Beginn zu überbrücken.

Im Studium ist bei manchen Studiengängen ein sogenanntes Pflichtpraktikum vorgesehen. Dieses ist die Voraussetzung dafür, dass du dein Studium fortsetzen, einen bestimmten Abschnitt beenden oder das gesamte Studium abschließen kannst. Hier geht es oft darum, das bereits Erlernte praktisch auszutesten, aber auch das zukünftige Arbeitsumfeld genau kennenzulernen, sich neue Arbeitsmethoden anzueignen und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Teamkolleg*innen zu erproben. Mitunter können die hier gewonnenen Kontakte auch beim späteren Einstieg in den Job nützlich sein.